Stand: 25.11.2013

Aktuell

Dienstag, 12. 12. 2013
„Lila Kühe und Marmeladenstullen“: Entgegnung auf wütende Angriffe des uckermärkischen Bauernverbands auf Naturschützer, Tierschützer und „Gutmenschen“ aus Großstädten, die ihre Agrarunternehmen kritisierten.
Darüber berichtete der Redakteur der Märkischen Oderzeitung Oliver Schwers am 29. November 2013. ZUBILA hat dazu Stellung genommen in einem gemeinsamen Schreiben von 8 Umweltverbänden, Bürgerinitiativen und Netzwerken. Das Schreiben im Wortlaut

Donnerstag, 28. November 2013
Gemütliches, vorweihnachtliches Beisammensein mit einer Lesung aus dem „Umweltfaust“. Beginn 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Altkünkendorf.

Donnerstag,26. September 2013
Mitgliederversammlung

Wir besichtigten die Ausstellung zum Internationalen Artenschutz. Vorgestellt wurde der Bericht zu den Ergebnissen der Wasserproben.  Der Stand des (vom LUGV abgelehnten) Antrags zur Erweiterung der Milchviehanlage Schmargendorf wurde dargelegt. Daran schloss sich eine ausführliche Diskussion zum Bienensterben an. Ein Gast berichtete über seine Auseinandersetzung mit seinem Nachbarn, der ein Herbizid (Nicosulfuron) und ein Fungizid (Chlorothalonil) auf dem Acker direkt neben seinem Grundstück, auf dem er Bienen hält, während der Flugzeit der Bienen gespritzt hatte.

Dienstag, 24.September 2013
Schreiben an die Tierseuchenkasse (LUGV) mit der Begründung unseres Widerspruchs zur Ablehnung der Akteneinsicht zu den Tierzahlen der Milchgut Schmargendorf KG 

 Sonntag, 15. September 2013
Info-Stand beim Herbstfest der Blumberger Mühle
Um ins Gespräch mit den Besuchern zu kommen, wurden Weintrauben vom „Altkünkendorfer Mauerwein“ verteilt, dazu verschiedenes Info-Material.

Samstag, 17. August 2013
Eröffnung und Einführung in die Ausstellung CITES zum internationalen Artenschutz in der Kirche Altkünkendorf. Die Wanderausstellung will darauf aufmerksam machen, dass der weltweite illegale Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten und daraus gewonnenen Produkten (Elfenbein, Nashornpulver, Reptilienhäute etc.) ein Besorgnis erregender Faktor für den Verlust der Artenvielfalt darstellt. CITES steht für Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora. Die Ausstellung kann noch bis Ende Oktober besichtigt werden.

August 2013
Schriftwechsel mit der Landesbeauftragten für den Datenschutz und das Recht auf Akteneinsicht bei der Tierseuchenkasse. Auch mit unserem Rechtsanwalt. Es geht dabei um die Durchsetzung der Auflage, die Tierzahl zu reduzieren und die Schwarzbauten abzureißen oder Neubauten zu beantragen. Bisher ist nichts erfolgt. Mit einer Kontrolle durch die zuständigen Behörden ist nicht zu rechnen.

26. Juni 2013
Wir erhielten den Ablehnungsbescheid unseres Antrags auf Akteneinsicht bei der Tierseuchenkasse bezüglich der Tierzahlen der Milchgut Schmargendorf KG vom 03. 02. 2012 (!). In dem Bescheid werden die Zahlen als betriebsinterne Daten bezeichnet, deren Bekanntgabe der Zustimmung des Firmeninhabers bedarf. Dieser habe nicht zugestimmt. Wir haben dagegen Widerspruch eingelegt.

16. Juni und 08. Juli 2013
Protestbriefe an Prof. Dr. Matthias Freude, Leiter des LUGV Unser Protest richtet sich gegen die Genehmigung der Schweinezucht und Mast in Hassleben mit 37.000 Tierplätzen. Sie verstößt gegen geltendes Umweltrecht.
> Brief vom 16.6. >Brief vom 8.7.  Eine Klageschrift der Albert Schweizer Stiftung und des BUND wird vorbereitet.

08. Juni 2013
Info-Stand beim Sommerfest des Ökohofs Brodowin Wie im letzten Jahr haben wir an einem gemeinsamen Stand mit der BI „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ mit den Besuchern diskutiert.

06. Juni 2013
Probennahme aus 3 Oberflächengewässern
Zusammen mit den NABU wurden Proben aus 2 Söllen und einem Drainagegraben an Maisäckern entnommen, die 6 Jahre lang kontinuierlich mit Mais bepflanzt worden waren. Die Proben wurden zur Analyse in ein zertifiziertes Institut in Berlin gebracht.

06. Mai 2013
Anruf beim LUGV:
Der Antrag der Milchgut Schmargendorf KG auf Erweiterung der Milchviehanlage wurde abgelehnt! Unsere Bemühungen über 5 Jahre hatten Erfolg. Diesen Erfolg haben wir gemeinsam mit unseren Freunden der BI „Contra Industrieschwein“ in Haßleben und dem Verein „Kulturlandschaft und Tierschutz Klein-Ziethen e.V. gefeiert. Allerdings ist der Kampf noch nicht zu Ende, siehe Kapitel Milchviehanlage/Stand des Verfahrens

April und Mai 2013
Ausarbeitung der Ilmenauer Signals .
Das Ilmenauer Signal ist eine Zusammenstellung der Voraussetzungen und politischen Forderungen zum Gelingen der „Energiewende von unten“, also einer Energieversorgung in Bürgerhand, mit einer ausführlichen Erklärung der Einzelmaßnahmen. Im Abschnitt Erdkabel werden neue Erkenntnisse aufgezählt, die eine Erdverlegung als sichere, ökologisch und ökonomisch vertretbare Alternative zur 380 kV- Freileitung ermöglichen. 

28. März 2013
Jahreshauptversammlung

Es wurde der Beschluss gefasst, die Kosten für die Schadstoffanalyse einer Wasserprobe zu übernehmen, wenn mindestens zwei weitere Proben vom NABU bezahlt werden.

Dienstag, 05. März 2013
Schreiben unseres Rechtsanwalts an das LUGV mit Kopie an das Brandenburgische Umweltministerium. In diesem Schreiben wurde die Begründung des Anwaltsbüro Dombert für eine Befreiung von der Biosphärenreservatsverordnung analysiert und widerlegt. Hierzu hatte ZUBILA eine ausführliche Gegenüberstellung der Argumente pro und contra erarbeitet. Unser Rechtsanwalt zog in seinem Schreiben die Schlussfolgerung, dass eine Befreiung zweifelsfrei rechtswidrig wäre.

Montag 11. Februar 2013
Akteneinsicht bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Uckermark. Wir haben Einsicht genommen in die Begründung für eine Befreiung des Antragstellers von der Biosphärenreservatsverordnung. Dies war die Grundlage für eine Entgegnung durch ZUBILA und unseren Rechtsanwalt.

Samstag 19. Januar 2013
Teilnahme an der DEMO „Wir haben es satt“ in Berlin gegen die Industrialisierung unserer Landwirtschaft, mit ihrer tierquälerischen Massentierhaltung, Bienensterben, Artenverlust durch Vergiftung der Böden und Gewässer durch Monokulturen, Überdüngung und Spritzen von Pestiziden.

Mittwoch, 28. November 2012
Mitgliederversammlung zum Jahresabschluss

Bei Glühwein und Gebäck wurde der Film Percy Schmeiser – David gegen Monsanto vorgeführt, ein beeindruckender Bericht darüber, wie es einem einzelnen Landwirt in Kanada gelungen ist, sich gegen die Machenschaften der Gen-Lobby zur Wehr zu setzen.

28. November 2012
Mitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder an unseren Rechtsanwalt: Von einer öffentlichen Klage auf Grund unserer Anzeige wegen überhöhter Tierzahl wurde abgesehen. Stattdessen wurde der Betriebsleiter Theodosius Dobbe zur Zahlung von 500 EURO an eine gemeinnützige Einrichtung verpflichtet.

Donnerstag 15. November 2012
Akteneinsicht beim Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Frankfurt/Oder. In einem geänderten Antrag wurde die Tierzahl um ein knappes Drittel vermindert. Wesentlicher Grund war eine zu hohe Stickstoffbelastung der Böden durch Gülle und Gärrückstand. Eine Genehmigung auch bei reduzierter Tierzahl ist jedoch nur möglich, wenn der Landkreis einer Befreiung von der Biosphärenreservatsverordnung zustimmt. Vom Rechtsanwaltsbüro Dombert wurden hierfür Begründungen verfasst.

Donnerstag, 20. September 2012
Akteneinsicht beim Kreisbauamt und beim Umweltamt Prenzlau Auf Grund unserer Anzeige wurde eine amtliche Zählung der Rinder durchgeführt. Dabei wurden unsere Angaben bestätigt. Die Milchgut Schmargendorf KG wurde daraufhin aufgefordert, die Tierzahl zu reduzieren und Schwarzbauten abzureißen oder mittels Bauantrag zu legalisieren. Es wurde ein Bauantrag eingereicht, bei dem jedoch 16 Anlagen fehlten. Die fehlenden Anlagen wurden nicht geliefert und die Tierzahl wurde nicht reduziert mit der Begründung, der Antrag nach dem BImSchG stünde unmittelbar vor der Genehmigung. Beim Umweltamt lag noch keine Aufforderung zur Stellungnahme auf der Grundlage der reduzierten Tierzahl vor.

Sonntag, 16. September 2012
ZUBILA beteiligt sich an dem jährlichen Herbstfest der Blumberger Mühle. Hierbei wollen die Mitglieder von ZUBILA, der BI „Biosphäre unter Strom“ und der BI „Atomkraft - frei leben in der Uckermark“ (AFLUM) an einem gemeinsamen Stand mit den Besuchern ins Gespräch kommen und über Auswege aus den sich derzeit abzeichnenden Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft und der Energieversorgung informieren.

Home Page der BI "Nicht über unsere Köpfe - keine Freileitung durchs Reservat"
www.trassenfrei.de

Donnerstag, 9. August 2012
Versuchsfeld Fürstenhagen

Die Forschungsstelle „Nachhaltige Biogaserzeugung“ der Universität Osnabrück hatte zu einer Feldbesichtigung bei Weggun in der Nordwestuckermark eingeladen. Hier wurden auf Feldern von mehreren ha Fläche verschiedene Alternativen zum Mais angebaut und in einer neuen Biogasanlage in zwei identischen Fermentern im Vergleich zu Mais auf ihren energetischen Ertrag geprüft. Sehr viel- versprechend waren die Versuche mit der durchwachsenen Silphie, eine auch für Bienen attraktive Pflanze mit tiefen Wurzeln, die mindestens 10 Jahre lang ohne Neupflanzung gedeiht. Ebenfalls gute Erträge lieferte die von der Bayerischen Versuchsanstalt für Wein- und Gartenbau entwickelte Wildpflanzenmischung. Es wurden Hinweise gegeben, wie die Pflanzen in der kritische Aufwuchsphase im ersten Jahr behandelt werden können. Es ist zu hoffen, dass diese schönen Beispiele auch bei uns Schule machen werden als Bereicherung der Landschaft und Beitrag zur Bewahrung der Biodiversität.
>> ausführliche Information

August 2012
Stand des Genehmigungsverfahrens der Milchviehanlage Schmargendorf

bisher wurde keine Genehmigung erteilt. Angeblich befindet sich im Entscheidungsprozess. Da die Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde zu einer Befreiung von den Verboten und Geboten der Biosphärenreservatsverordnung nicht erteilt wurde, müsste eigentlich jetzt eine Ablehnung erfolgen. Schon jetzt wurde die Tierzahl, ab der ein BImSch- Verfahren erforderlich ist, überschritten. Es wurde Anzeige erstattet.

Montag/Dienstag, 30./31. Juli 2012
Die Tour de Natur
kommt nach Eberswalde, Schmargendorf und Angermünde. Die Tour de Natur ist eine inzwischen traditionelle touristische Veranstaltung, bei der die Teilnehmer mit dem Fahrrad unterwegs sind und bei ihrer Tour durch Deutschland politische Brennpunkte aufsuchen. In Eberswalde ging es um die geplante 380 kV Freileitung durch das Biosphärenreservat und ein Wohngebiet in Eberswalde. Am Abend war ZUBILA bei einem öffentlichen Forum zum Thema „Energiewende – Irrwege und zukunftsträchtige Möglichkeiten“ beteiligt. In Schmargendorf fand eine kleine Demo am Rande des Geländes der Milchviehanlage statt, bei der ZUBILA die beantragte Erweiterung und die Argumente dagegen erläuterte.

1. Juni bis 10. Juli 2012
Erarbeitung einer Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan - dem sog. NEP -, der von den vier großen Netzbetreibern 50 Hertz Transmission, Amprion, Tennet und Transnet BW erarbeitet und ins Netz gestellt wurde. Die 380 kV Uckermarkleitung ist ein Teil des NEP. Innerhalb der 6-Wochen Frist konnten alle Bürger und Organisationen dazu eine Stellungnahme abgeben. Die Anregungen sollen in den endgültigen Ausbauplan des Stromnetzes einfließen, der dann gesetzlich verankert werden soll. Es wurden über 1.500 wohl meist sehr kritische Stellungnahmen abgegeben.
>>Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan

Dienstag, 12. Juni 2012
Teilnahme an einer Besichtigung einer Wildpflanzenkultur in Phöben/Schmergow als Alternative zum Maisanbau. Die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau hatte in einem Feldversuch den energetischen Ertrag verschiedener Wildpflanzenmischungen bei der Biogasgewinnung bestimmt und die Gesamtkosten mit dem Maisanbau über mehrere Jahre verglichen.
>> mehr dazu

Samstag, 9. Juni 2012
Hoffest des Ökohofs Brodowin
ZUBILA macht einen gemeinsamen Stand mit der BI „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ und informiert über alternative Trassenführung und Erdkabel sowie zum Stand des Genehmigungsverfahrens für die Milchviehanlage Schmargendorf.

Mittwoch/Donnerstag, 9./10. Mai 2012
Teilnahme an einem Seminar in Berlin zum Thema „Stromnetze verstehen“. Die Veranstaltung umfasste Beiträge von Mitarbeitern der Bundesnetzagentur, der Deutschen Umwelthilfe, des WWF, des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung u.a. Sie wurde von der Stiftung Mercator finanziert. Ein Beitrag von Dr. H.-Peter Neitzke, wissenschaftlicher Leiter des ECOLOG-Instituts und Gutachter parlamentarischer Gremien, befasste sich mit den Gesundheitsrisiken der Dauerbelastung durch elektromagnetische Wechselfelder.
>>Mehr dazu

Mittwoch, 28. März 2012
Teilnahme an einem Workshop zur naturverträglichen Bewirtschaftung von Ackerflächen.
Hierzu hatte der Förderverein Uckermärkische Seenlandschaft e.V. eingeladen. Anlass waren die extrem hohen Schadstoffkonzentrationen in einem Soll bei Stabeshöhe, als Folge der legalen konventionellen Landwirtschaft. Der Soll liegt in einem europäischen NATURA 2000 Schutzgebiet. Über mehrere Jahre war ein dramatischer Rückgang der Arten beobachtet worden. Die Erfahrungen aus der Diskussion zwischen Vertretern der Landwirtschaft und des Naturschutzes sind auch für unser Biosphärenreservat in der Umgebung des Weltnaturerbes Buchenwald Grumsin von Bedeutung, da hier auch im Naturschutzgebiet konventionelle Landwirtschaft betrieben wird. Ziel nach dem Statut der Biosphärenreservatsverordnung ist jedoch der ökologische Landbau.
>>Mehr dazu

Dienstag, 13. März 2012
Aktive Teilnahme an einer Info-Veranstaltung zur 380 kV-Leitung in der Blumberger Mühle. An der Podiumsdiskussion waren Wirtschaftsminister Ralf Christoffers, Oliver Feix von 50 Hertz Transmission (Betreiber der Uckermark Leitung), dem Leiter des Bergamtes Dr. Freytag (Genehmigungsbehörde) und der Sprecher der BI „Biosphäre unter Strom“, Hartmut Lindner beteiligt. Die einzelnen Kritikpunkte: Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, Naturschutz und Gesundheitsgefährdung wurden in Arbeitsgruppen unter Beteiligung unserer Mitglieder diskutiert. Im Ergebnis kam heraus, dass die Fehler, die im Raumordnungsverfahren gemacht wurden, nicht mehr korrigiert werden. Für den Vogelschutz werden lediglich Signalstreifen aus Plastik am obersten Seil, dem Spanndraht, angebracht. Da der Vogelzug auch bei Nacht und bei Nebel stattfindet, sind sie nur von beschränktem Nutzen. Es wird daher wahrscheinlich zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen müssen.

ZUBILA hat in Zusammenarbeit mit der BI ein Faltblatt zum sinnvollen Netzausbau erarbeitet und verteilt.
>>Standpunkt zum Netzausbau

Donnerstag, den 1. März 2012
um 19.00 Uhr fand die Jahreshauptversammlung des Vereins ZUBILA im Dorfgemeinschaftshaus Altkünkendorf statt. Eingeladen waren alle Mitglieder und Freunde des Vereins.
>> Einladung zur Mitgliederversammlung 

16. Februar 2012
Zubila sammelte Unterschriften für den Widerspruch  gegen ein geplantes AKW  in Mielno, einem polnischen  Kurort mit 4.000 Einwohnern an der Ostsee. In Mielno gab es schon eine Volksabstimmung mit 94% Ablehnung. Der Ort würde praktisch vollständig platt gemacht werden.
>>Brief an das Polnische Wirtschaftsministerium

10. Februar 2012
Anzeige beim Landkreis Uckermark gegen die Milchgut Schmargendorf KG wegen erheblicher Überschreitung des zulässigen Tierbestandes. Wir hatten erfahren, dass am Standort Schmargendorf statt der genehmigten 320 Tierplätze schon über 700 Tiere gehalten werden.

21. Januar 2012
Große DEMO in Berlin gegen die fortschreitende tierquälerische und Umwelt- zerstörende industrielle Landwirtschaft unter dem Motto „Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie“. Zu der Demo hatten mehr als 40 Verbände aufgerufen.

22. Februar 2012
Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder wegen des Verdachts des Betriebs einer ungenehmigten, nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigungspflichtigen Anlage.

Dienstag 17. Januar 2012
Akteneinsicht beim Landwirtschafts- und Umweltamt Prenzlau Wir erhielten Einblick in eine ausführliche Darstellung des Planungsbüros Eckhof zum Beweis der „Guten landwirtschaftlichen Praxis“ und konnten uns ein Bild machen von den Pestiziden, die in den Jahren 2008 und 2009 auf den Ackerflächen ausgebracht wurden. Unsere Schlussfolgerung: Die Art der Bewirtschaftung der Flächen, die schlampige Protokollführung und die fehlende Kontrolle durch den Auftraggeber widersprechen einer guten fachlichen Praxis. Sie zeigen ein fehlendes Verständnis für eine nachhaltige, umweltverträgliche Landwirtschaft.

9. Januar 2012
Im Rathaus Angermünde wurde die Ausstellung „Ökologische Stadtbeleuchtung“ eröffnet. Die vom NABU konzipierte Ausstellung blieb in Angermünde bis zum 27. Januar 2012.

6. Januar 2012: Dreikönigstreffen
In Stabeshöhe, einem kleinen Dorf in einem FFH-Gebiet ca. 12 km nördlich von Templin in der Uckermark, wurden in einem kleinen Teich, einem so genannten Soll, der umgeben ist von Maisfeldern, im Frühjahr 2011 extrem hohe Pflanzenschutzwerte gemessen. Auch in einem Badesee, in den das Wasser aus dem Soll fließt, waren die Werte noch hoch. Anlass der Analysen war die Beobachtung der Bewohner, dass seit Jahren der Bestand an Amphibien, Vögeln, Schmetterlingen und anderen Arten dramatisch zurückgeht, einschließlich Bienensterben. Was sich da abspielt, ist typisch für unsere hügelige Endmoränenlandschaft und der Zusammenhang mit dem Rückgang der Artenvielfalt durch die "gute fachliche landwirtschaftliche Praxis" ist hier klar bewiesen.
>> Ökotoxikologisches Gutachten zum Download 

Auch bei uns im Biosphärenreservat wird Mais angebaut und werden Pestizide gespritzt. Angesichts der Untätigkeit der Behörden fand am Freitag, 6. Januar 2012 eine Protestveranstaltung statt.
>> Flyer Dreikönigstreffen

ZUBILA hat eine Einwendung gegen die geplanten Atomkraftwerke in Polen an das Polnische Wirtschaftsministerium und das Umweltministerium mit 28 Unterschriften geschickt. Insgesamt sind dort über 20.000 Einwendungen aus Deutschland eingetroffen.
>>Schreiben als Download